Wie funktioniert Automatisierte Katalogerstellung? Von infolox am 25. September 2008
Hallo und Guten Tag,
was bedeutet genau automatisierte Katalogerstellung im Detail? Welche Vorteile und Nachteile schafft dieses System und mit welchen Kosten ist zu rechnen? Ferner ist es wichtig, für welchen Einsatzbereich es sich lohnt, also Branche und Zielgruppe, Auflagenhöhe etc. Leider habe ich in diesem Bereich keine Erfahrung.
Welche Daten werden benötigt, sind notwendig, welches System wird genutzt und wie läuft es mit der Datenpflege und der Verwaltung. Im groben kann ich nur vermuten, dass automatisierte Katalogerstellung was evtl. mit einer zentralen Daatenbank zu tun haben könnte, jedoch stellt sich hier die Frage, wie es mit der Kompatibilität zu DTP-Programmen, wie Quark oder InDesign aussieht und wie es für den Online-Auftritt nutzbar ist?
Ersuche um genaue Angaben, wie:
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Kostenaufwand
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Kostenersparnis langfristig durch Einsatz
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Schnittstellen
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Wie läuft was wo?
Vielen Dank
Mastermind
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Ausgabe 4-2011





Sehr geehrter Mastermind4success,
anbei der Versuch einer kurzen Antwort auf eine lange Frage die eigentlich nur in einem 1-tägigen Workshop mit jeweils spezifischer Analyse der Ausgangssituation zu beantworten ist.
Mit automatisierter Katalogerstellung (neudeutsch auch Dynamic Publishing) genannt ist in der Tat ein regelbasierter, datenbankgestützter Prozess gemeint der aus reinen Daten einen Print- und/oder Online-Katalog generiert. Die Daten werden zumeist in einer medienneutralen Datenbank gehalten und in XML exportiert. Diese Daten können dann regelbasiert transformiert und in alle gängigen DTP-Tools aber auch CMS-Systeme importiert werden. Einen möglichen Ansatz finden Sie auf unserer Seite http://www.katalogfabrik.de
Natürlich braucht man eine gewisse Anzahl von Produkten (ansonsten hat man ja keinen Katalog
). Lohnen tut sich das ganze sobal man die Daten 2- oder mehrmal wiederverwenden kann. D. h. ab 2 Sprachen oder 2 Medien (Print und Online) oder aber auch nur die mehrmalige verwendung von Informationen innherhalb eines Katalogs (z. B. Zubehör auf mehreren Seiten).
Ein automatisierter Ansatz kann sich aber auch ohne Wiederverwendbarkeit amortisieren. Durch einen homogenen/regelbasierten und somit automatisierbaren Ansatz der Kataloggestaltung optimiert man den Katalog auch hinsichtlich Qualität und Benutzerfreundlichkeit. Zumeist werden im Zuge solcher Katalogprojekte auch die Erstellungsprozesse vereinheitlicht, Verantwortungen klar definiert usw.
Kostenersparnisse von bis zu 70% ggü. der manuellen Katalogerstellung und jede Menge qualitativer Aspekte sprechen also dafür sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.