Der Google PageRank™

Von infolox am 24. Februar 2009

Natürliche und themenrelevante Verlinkung anstelle gekaufter Textlinks. SEO Experte Alexander Schlosser über die Risiken beim Aufbau der Linkpopularität.

Der PageRank™ (kurz: PR) ist ein von Google speziell entwickelter Algorithmus der Linkpopularität, der dazu verwendet wird, die Relevanz der Suchergebnisse zu erhöhen. Der PR gibt Auskunft über die Linkpopularität der jeweiligen Website, also darüber, wie viele andere Websites z. B. auf die eigene Website verweisen (verlinken). Google bewertet mit Hilfe dieses PR´s sämtliche Websites auf einer Skala von 0 bis 10. Der PR wird bei Verwendung der Google Toolbar™ in Ihrem Browser als kleiner grüner Balken angezeigt, in dem beim Darüberfahren mit dem Mauszeiger die jeweilige Wertung angezeigt wird.

Wichtig ist es beim Aufbau der Linkpopularität darauf zu achten, durch wen auf die eigene Website verlinkt wird. Denn nicht jeder hohe PageRank™ spricht auch gleich für die Qualität Ihrer Website! Im  Oktober 2007 gab es eine von Google ausgelöste „Bereinigung“ im PRUmfeld, da Textlinks schon länger über Auktionsportale und sogar in Link- und Mietportalen angeboten wurden. Es war möglich, diese Textlinks in Form eines Keywords oder einer Keyword-Kombination von einer fremden Website zu mieten. Diese einfach gestaltete PR-Erhöhung veranlasste viele User, unzählige Textlinks mit  unterschiedlichen PR‘s zu mieten, was zwar enorme Ausgaben ausschließlich für Textlinks nach sich zog, gleichzeitig jedoch den PR – wie erhofft – erheblich erhöhte.

Diese gemieteten Textlinks von anderen Websites hatten trotz hohen Fremd-PR keinen wirklichen Nutzen sowie nur geringe Qualität, da diese meist im Footer der Website standen. Ein weiterer Nachteil lag darin, dass der PR sofort nach Kündigung oder Entfernung der Miet-Textlinks wieder abfiel. Um diese künstlich erzeugten PR´s zu verhindern, wurde der Algorithmus von Google dahingehend angepasst, dass reine Textlinks im Footer oder an ähnlichen Platzierungen an Wertigkeit verloren. Zusätzlich wurden den Website-Anbietern von Textlinks sowie auch den Käufern Sanktionen auferlegt, die eine radikale  Absenkung deren PR´s zur Folge hatte.

Grundsätzlich fordert Google eine natürliche und somit themenrelevante Verlinkung, d. h. Textlinks, die im Content (PR-Text, Presse-Text) und unter Berücksichtigung der Keyword-Dichte eingebunden sind. Themenrelevant bedeutet, dass Websites, die in Form eines Content-Textlinks miteinander kommunizieren, eine gemeinsame Basis im Bereich der Zielgruppe und/oder Branche haben sollten. So ist es z. B. für einen Rechtsanwalt ratsam, lediglich Webverzeichnisse in der Kategorie Anwalt, Rechtsanwalt und/oder Recht zu wählen. Ein Eintrag in die Kategorien Autos oder Lifestyle wäre selbst dann nicht  angebracht, wenn auf das Fachgebiet Verkehrsrecht verwiesen werden soll, da Google hier keine Themenrelevanz sieht.

Es ist ratsam, langfristig auf den Aufbau einer natürlichen Linkpopularität durch das Eintragen in Webverzeichnisse und Webkataloge in die für Ihr Unternehmen passende Kategorien zu setzen. Achten Sie bitte hierbei auch auf den PR und den Alexa Traffic Rank (Tool für Suchmaschinenmarketing) des jeweiligen Webkatalogs. Ferner sollte eine Website zunächst auf den neuesten Stand der OnPage SEO Kriterien gebracht werden, bevor sich der OffPage Optimierung gewidmet wird.

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